mod.TurnScreen

v1.02 05.06.17


TurnScreen
Das Modul "TurnScreen"

Hinweis: Für dieses Modul ist eine REU erforderlich. Der Inhalt von Temp wird durch TurnScreen verändert.


TurnScreen dreht einen Bildbereich von 25×25 Kacheln (200×200 Pixel) um 90 Grad nach links oder rechts.

Der 25×25-Bildausschnitt kann vor der Drehaktion mit "From Column" ausgewählt werden (im Beispiel wird der Bildbereich ab Kachelspalte 2 bearbeitet, s. unten). Die Funktion "Show" dient dazu, dass man besser beurteilen kann, welcher Bereich genau betroffen ist. Sie zeigt die Grafik an und der betreffende aktuelle Ausschnitt wird markiert (er blinkt, s. Beispiel). Die größtmögliche Eingabe bei From Column ist entsprechend der festen Breite des Ausschnitts der Wert 15.

Die Drehrichtung des Screens legt man mit "Turn to" über die beiden Pfeile (nach rechts, nach links, hier: nach rechts) vorher fest.

Empty 4Bit sorgt dafür, dass der Rest des Bildspeichers gelöscht wird (Voreinstellung "yes") oder auch nicht (wenn man in den 15×25 Kacheln am rechten Bildrand noch etwas brauchen sollte).

Exec löst den Verarbeitungsvorgang aus und beendet das Modul.

Exit beendet das Modul ohne Anwendung der Einstellungen.

Hinweis: Beim Drehen um 90 Grad entsteht bei Bildern im Multicolorformat (mit Doppelpixeln) das Problem, dass diese durch die Drehung "falsch" liegen (die Doppelpixel sind jetzt untereinander und nicht mehr nebeneinander). Abhilfe schafft eins der Module MCScreenFix, OddSwap, RasterIFLI oder Smooth.


TurnScreen ist eine Erweiterung des Moduls TurnClip, das auf 16×16 bzw. 25×10 Kacheln beschränkt ist (dafür aber keine REU benötigt). Mit TurnClip einen ganzen Bildschirm zu kippen (unter der Berücksichtigung, dass der Bildschirm ja rechteckig ist und dabei auf jeden Fall 15 Kachelspalten verloren gehen), ist eine ziemlich aufwendige Aktion, für die in TurnClip drei Durchgänge erforderlich sind: zweimal 25×10 und einmal 25×5 Kacheln drehen, wobei zwischendurch das Vorlagebild jedes Mal neu geladen werden muss und schließlich das Zielbild für die Zusammensetzung der Einzelteile ebenfalls. Da macht das Modul TurnScreen (mit seinem einzigen Durchgang) doch erheblich weniger Arbeit.


Beispiel:

Eine Vorlage im IFLI-Modus
Vorlage im IFLI-Modus, Bild liegt auf der Seite.
Drehbereich markiert
Drehbereich markiert.

Nach der Drehung (bearbeitet mit RasterIFLI)
Ergebnis: Nach der Rechtsdrehung sieht es so aus (hier nachbearbeitet mit
RasterIFLI und neu gerendert in Multicolor, erkennbar an den waagerecht liegenden
Doppelpixeln).

zurück - zum Standardmodifier-Menü

Arndt Dettke
support@godot64.de