v1.00 09.03.26
| Dateiformat: | |
|---|---|
| Namenskennung: | Suffix: .pix |
| Startadresse: | $9A00 |
| Clipparameter: | 4 Bytes: Zeile/Spalte (linke obere Ecke) Breite/Höhe (alle in Kacheln) |
| Bitmap: | Breite×Höhe×8 Bytes |
| Video-Ram: | Breite×Höhe Bytes |
| Farb-Ram: | Breite×Höhe Bytes |
| Hintergrundfarbe: | 1 Byte |
| gepackt: | nein |
Trivia: KoalaClip (als Konzept) war eigentlich dafür gedacht, Bildmaterial für einen grafisch unterstützten Dungeon Crawler ("Phantasm and Fantasy" von Cameron Kaiser aus den USA) zu liefern. Es sollte Koalabilder im Format 12×12 Kacheln erzeugen, die dann im Spiel eingeblendet werden sollten, um eine geeignete Spielatmosphäre zu produzieren. Dieses Spiel ist nie fertig geworden und damit fiel auch das 12×12-Clip-Speicher-Projekt der Vergessenheit anheim.
Doch wenn man mal in alten Unterlagen kramt und eigentlich nach nichts Besonderem sucht, kann es passieren, dass einem wahre Schätze in die Finger fallen. In diesem Fall das Code-Gerüst für den alten Phantasm-Saver. Warum nicht daraus einen flexiblen Saver für beliebig große Multicolor-Clips machen? Wieso bin ich darauf nicht schon früher gekommen? Man weiß es nicht...
Gut, der Saver war aus den alten Unterlagen heraus schnell gecodet (siehe dort). Fehlte noch eine passende Laderoutine. Das ursprüngliche Ziel war ja, echtes Koala zu laden und anzuzeigen (nur halt in klein). Aber das machte ohne das angedachte Phantasm-Spiel keinen Sinn mehr. Dann doch lieber gleich auf der Laderseite ebenfalls flexibel sein, sowohl was die Ausmaße des Clips angeht als auch dessen Inhalte. Damit war der Lader KoalaClip geboren.
KoalaClip lädt die Multicolor-Daten aus der Datei gleich als 4Bit-Daten und baut sie an mit ClipWorks/Clip wählbarer Stelle ins vorhandene 4Bit-Bild ein (siehe Beispiel hier und auch auf der Seite des Savers).
Man kann nun Ausschnitte aus beliebigen Koala-Bildern entnehmen und daraus Neues entstehen lassen. Oder - wie ursprünglich geplant - Bildmaterial für ein Spiel oder für eine Doku oder was auch immer zusammenstellen. Damit haben Werkzeuge wie MoveClip und 4BitClip sinnvolle Unterstützung dazugewonnen.
"Load to Clip" lädt diese Daten an die mit ClipWorks festgelegte Stelle im Bild. Dazu reicht es, die linke obere Ecke der Zielposition als Clip zu markieren. "Load from File" hingegen lädt einen Bildausschnitt genau an die Stelle im neuen Bild, an der er auch im Herkunftsbild gewesen ist.
Beim Laden achtet KoalaClip darauf, ob das Ergebnis unten aus dem Bild herausragen würde, und verhindert dies mit der Fehlermeldung "ERROR: Exceeding lower Border!" (da sonst der Lader beschädigt werden könnte und GoDot damit zum Absturz brächte).
Das Suffix ".pix" wird bei Bedarf automatisch an den Namen angehängt.
Hinweis: Die Anzeige der Clipdaten aus der Datei (hinter "File:", hier im Bild: 0,0,40,12) erfolgt nur, wenn "Load from File" ausgelöst wurde. ·
Beachten: Clips werden immer vollständig geladen. Wenn ein Clip dabei über den rechten Rand hinausragt, werden die "überschüssigen" Daten auf der linken Seite um eine Kachelzeile tiefer fortgesetzt (was die erwähnte Fehlerüberprüfung aushebeln kann). Es dürfen maximal 24 Kacheln auf diese Weise unten überstehen.
Korrespondierende Module:
svr.KoalaClip - ldr.Koala - svr.Koala
Beispiel:


Arndt Dettke